Die folgenden Inhalte sind eine Zusammenstellung öffentlich verfügbarer Informationen, ergänzt um eigene Erfahrungen aus dem Aufbau und Betrieb der Vertex Holding UG. Sie ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für rechtsverbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Notar, Steuerberater oder Rechtsanwalt.
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Stand: Mai 2026. Gesetze, Verfahren und Anbieter ändern sich. Wir bemühen uns um Aktualität, übernehmen aber keine Gewähr. Transparenz-Erklärung lesen
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§
§ 8b KStG (Holding-Privileg)
Vorschrift im Körperschaftsteuer-Gesetz, die Dividenden zwischen Kapitalgesellschaften zu 95 % steuerfrei stellt — der "Holding-Privileg".
A
Ablehnungsbescheid
Ein Bescheid einer Behörde, mit dem ein Antrag abgelehnt wird. Im Gründungs-Kontext typisch beim Finanzamt oder bei Förder-Anträgen.
AG (Aktiengesellschaft)
Kapitalgesellschaft mit einem Mindest-Grundkapital von 50.000 Euro, in Aktien zerlegt. Geeignet für mittlere bis große Unternehmen, ermöglicht Börsengang.
Amtsgericht
Unterste Instanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Im Gründungs-Kontext zuständig für die Führung des Handelsregisters.
Anfangsbestand
In der Buchhaltung der Saldo eines Kontos zu Beginn eines Geschäftsjahres. Bei Neugründungen identisch mit der Eröffnungsbilanz.
Aufsichtsrat
Gremium einer Aktiengesellschaft, das den Vorstand überwacht und in bestimmten Fragen Zustimmung erteilt. Bei UGs und kleinen GmbHs nicht vorhanden, optional kann ein freiwilliger Beirat eingerichtet werden.
Ascensus Vertex UG
Operative Tochtergesellschaft der Vertex Holding UG. Softwareentwicklung, IT-/KI-Umsetzung und digitale Geschäftsprozesse mit Schwerpunkt Backend-Architektur.
B
Beirat
Freiwilliges Gremium einer Gesellschaft, das beratende Funktion hat. Anders als der Aufsichtsrat bei der AG keine Pflicht — sondern eine bewusste Entscheidung.
Bilanz
Stichtags-bezogene Aufstellung von Vermögen und Schulden eines Unternehmens. Pflicht für UG, GmbH, AG, GmbH & Co. KG.
Bundesanzeiger
Amtliches Publikationsorgan des Bundes. Bilanz-Veröffentlichungen, Insolvenz-Bekanntmachungen, Satzungs-Änderungen werden hier publiziert.
Berufsgenossenschaft
Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Pflicht-Mitgliedschaft für Unternehmen mit Mitarbeitern (auch wenn nur der Geschäftsführer angestellt ist).
Buchhaltung
Systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. Bei UG, GmbH, AG zwingend doppelte Buchführung.
C
Clara
Produktbereich der Ascensus Vertex UG. KI-Kommunikationsagent für strukturierte Kundenkorrespondenz, mit Voice- und Text-Interaktion.
D
DATEV
Genossenschaftliche Software-Plattform für Steuerberater und Buchhaltungs-Daten in Deutschland. Schnittstellen-Standard für Datenaustausch mit Steuerberatern.
DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)
EU-Verordnung von 2016/2018, die den Schutz personenbezogener Daten in der EU einheitlich regelt. Gilt für jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten verarbeitet.
Datenschutzbeauftragter (DSB)
Person, die in einem Unternehmen die Einhaltung des Datenschutzes überwacht. Pflicht in bestimmten Fällen, sonst freiwillig.
Datenschutzerklärung
Pflicht-Information auf jeder Webseite, die personenbezogene Daten verarbeitet. Erklärt, wer welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet und welche Rechte Betroffene haben.
DDG (Digitale-Dienste-Gesetz)
Bundesgesetz für digitale Dienste. § 5 DDG regelt die allgemeinen Informationspflichten, also die Impressums-Pflicht.
E
Ein-Euro-UG
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine UG mit dem Mindest-Stammkapital von einem Euro. Rechtlich möglich, praktisch nicht empfehlenswert.
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)
Vereinfachte Form der Gewinnermittlung. Zulässig für Freiberufler und Kleingewerbe — NICHT für Kapitalgesellschaften wie UG, GmbH oder AG.
Einspruch
Form des Rechtsbehelfs gegen einen Verwaltungsakt, insbesondere gegen Steuerbescheide. Frist meist ein Monat ab Bekanntgabe.
ELSTER (Elektronische Steuererklärung)
Online-Plattform der deutschen Finanzverwaltung für die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen.
Eröffnungsbilanz
Erste Bilanz einer neu gegründeten Gesellschaft. Erstellt zum Zeitpunkt der Gründung, bevor das erste Geschäftsjahr beginnt.
EU-Anbieter
Unternehmen mit Hauptsitz in der EU, das nicht der US-Jurisdiktion (insbesondere Cloud Act) unterliegt. Wichtig für DSGVO-konforme Datenverarbeitung.
F
Finanzamt
Lokale Behörde der Finanzverwaltung. Zuständig für die Steuern einer UG ist das Finanzamt am Sitz der Gesellschaft.
Firma
Der Name eines Kaufmanns, unter dem er seine Geschäfte betreibt. Bei einer UG: der eingetragene Gesellschaftsname inklusive Rechtsform-Zusatz.
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
Formular, mit dem das Finanzamt nach einer Gründung wesentliche Daten zur Gesellschaft erhebt — Geschäftsmodell, Umsatz-Schätzung, Bankverbindung, Steueroptionen.
Freiberufler
Selbständige in den sogenannten Katalogberufen (Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Architekten, Journalisten, Künstler, IT-Berater unter bestimmten Voraussetzungen). Anders besteuert als Gewerbetreibende.
G
GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
Einfachste Form der Personengesellschaft. Entsteht formlos durch Vertrag zwischen mindestens zwei Personen, kein Mindest-Kapital, keine Eintragungs-Pflicht.
Gesellschaftsvertrag
Vertrag zwischen den Gesellschaftern, der die Grundlagen der Gesellschaft regelt — Kapital, Stimmrechte, Verteilung, Geschäftsführung. Bei Kapitalgesellschaften notariell zu beurkunden.
Geschäftsanteil
Bei der GmbH/UG der Anteil eines Gesellschafters am Stammkapital. Verkörpert Stimmrecht und Gewinnbeteiligung.
Geschäftsbriefe
Alle schriftlichen Kommunikationsmittel eines Unternehmens nach außen. Müssen die gesetzlichen Pflichtangaben enthalten — egal ob Brief, E-Mail, Fax oder Webformular-Antwort.
Geschäftsführer (GF)
Vertretungsorgan einer GmbH oder UG. Führt die Geschäfte, vertritt die Gesellschaft nach außen, haftet bei Pflichtverletzungen persönlich.
Gewerbeanmeldung
Anmeldung des Gewerbes bei der Stadt oder Gemeinde am Sitz der UG. Pflicht binnen 4 Wochen nach Tätigkeitsbeginn.
Gewerbesteuer
Lokale Steuer auf den Gewerbeertrag eines Unternehmens. Hebesatz wird von der jeweiligen Gemeinde festgelegt — in München aktuell 490 %.
Geschäftsführer-Anstellungsvertrag
Schuldrechtlicher Vertrag zwischen Gesellschaft und Geschäftsführer. Regelt Gehalt, Urlaub, Kündigung, Haftung — separat von der gesellschaftsrechtlichen Bestellung.
GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
Klassische deutsche Kapitalgesellschaft mit Mindest-Stammkapital von 25.000 Euro. Häufigste Rechtsform für mittelständische Unternehmen.
GmbHG (GmbH-Gesetz)
Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Regelt Gründung, Verfassung und Auflösung von GmbHs und UGs.
GmbH & Co. KG
Kommanditgesellschaft mit einer GmbH als Komplementärin. Kombiniert Personengesellschafts-Eigenschaften mit Haftungs-Beschränkung über die GmbH.
GNotKG (Gerichts- und Notarkostengesetz)
Gesetz, das die Honorare für Notare und Gerichtsgebühren regelt. Honorare sind nicht verhandelbar — gleicher Geschäftswert bedeutet gleiche Kosten bei jedem Notar.
GoBD (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)
Verwaltungs-Anweisung des Bundesfinanzministeriums zur ordnungsgemäßen Führung von Büchern und Belegen, insbesondere bei elektronischen Systemen.
H
Handelsregister
Öffentliches Register beim Amtsgericht. Enthält Pflicht-Eintragungen aller Kaufleute und Kapitalgesellschaften.
Hauptversammlung
Versammlung der Aktionäre einer AG. Beschließt grundlegende Angelegenheiten — Satzungs-Änderungen, Vorstand, Aufsichtsrat, Bilanz-Feststellung.
HGB (Handelsgesetzbuch)
Zentrales Gesetzbuch des Handelsrechts. Regelt Pflichten von Kaufleuten, Personengesellschaften, Buchführung und kaufmännischen Geschäftsverkehr.
Holding
Gesellschaft, deren Hauptzweck das Halten und Verwalten von Anteilen an anderen Gesellschaften ist. Selbst meist ohne operatives Geschäft.
HRA (Handelsregister Abteilung A)
Teil des Handelsregisters für Einzelkaufleute und Personengesellschaften (OHG, KG, GmbH & Co. KG).
HRB (Handelsregister Abteilung B)
Teil des Handelsregisters für Kapitalgesellschaften (UG, GmbH, AG). Eintragungs-Nummer wird zur eindeutigen Kennung der Gesellschaft.
I
IHK (Industrie- und Handelskammer)
Pflicht-Mitgliedschaft für gewerbliche Unternehmen in Deutschland. Vertretung der gewerblichen Wirtschaft, Beratung, Aus- und Weiterbildung.
Impressum
Pflicht-Angaben auf jeder geschäftlichen Webseite nach § 5 DDG. Muss von jeder Seite aus erreichbar sein.
Insolvenzantrag
Antrag beim Insolvenzgericht auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung einer Kapitalgesellschaft binnen 3 Wochen Pflicht.
J
Jahresabschluss
Zum Geschäftsjahres-Ende erstellte Aufstellung von Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung und ggf. Anhang. Pflicht für alle Kapitalgesellschaften.
K
KG (Kommanditgesellschaft)
Personengesellschaft mit zwei Arten von Gesellschaftern: vollhaftendem Komplementär und beschränkt haftendem Kommanditisten.
Kleinst-Kapitalgesellschaft
Kapitalgesellschaft, die mindestens zwei der drei Schwellen unterschreitet: 350.000 Euro Bilanzsumme, 700.000 Euro Umsatz, 10 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt.
Kleinunternehmer-Regelung
Vereinfachung im Umsatzsteuer-Recht. Bei Umsätzen unter 22.000 Euro im Vorjahr und voraussichtlich unter 50.000 Euro im laufenden Jahr kann auf Umsatzsteuer-Ausweis verzichtet werden.
Körperschaftsteuer
Bundessteuer auf das Einkommen von Kapitalgesellschaften. Steuersatz einheitlich 15 % plus Solidaritätszuschlag.
Kommanditist
Beschränkt haftender Gesellschafter einer KG oder GmbH & Co. KG. Haftet nur mit seiner im Handelsregister eingetragenen Einlage.
Komplementär
Vollhaftender Gesellschafter einer KG oder GmbH & Co. KG. Bei der GmbH & Co. KG ist der Komplementär eine GmbH, dadurch faktisch haftungsbeschränkt.
L
Limited (Ltd.)
Englische Kapitalgesellschaft (Private Company Limited by Shares). Mindest-Kapital 1 Pfund. Seit Brexit für deutsche Unternehmer schwierig.
Lizenzvertrag
Vertrag, der die Übertragung von Nutzungsrechten an geschütztem geistigen Eigentum regelt — Marken, Patente, Software, Urheberrechte.
M
Markenrecht
Schutz von Kennzeichen (Wörter, Logos, Slogans), die zur Unterscheidung von Waren und Dienstleistungen dienen. Eintragung beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt).
Musterprotokoll
Standardisierte, vereinfachte Form des Gesellschaftsvertrags für GmbHs und UGs. Vom Gesetzgeber vorgegeben, günstiger in der Notar-Beurkundung.
N
O
OHG (Offene Handelsgesellschaft)
Personengesellschaft, in der mindestens zwei Gesellschafter ein Handelsgewerbe gemeinsam unter gemeinsamer Firma betreiben. Persönliche, gesamtschuldnerische Haftung.
Ordnungsgeld
Geldstrafe wegen Nicht-Erfüllung gesetzlicher Pflichten — z.B. wenn die Bilanz nicht rechtzeitig im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
P
Persönliche Haftung
Haftung mit dem Privatvermögen — nicht nur mit dem Gesellschaftsvermögen. Trifft bei Personengesellschaften die Gesellschafter, bei Kapitalgesellschaften die Geschäftsführer in bestimmten Fällen.
R
Rahmen-Lizenzvertrag
Übergeordneter Vertrag zwischen IP-Halter (Privatperson oder Holding) und nutzendem Unternehmen, der die Konditionen für künftige Einzel-Lizenzen regelt.
S
Sacheinlage
Einbringung von Vermögensgegenständen (Maschinen, Fahrzeuge, Software, Patente) als Stammkapital statt Bargeld. Bei der UG NICHT zulässig — nur bei der GmbH.
Satzung (Gesellschaftsvertrag)
Bei der UG/GmbH der Gesellschaftsvertrag in individuell gestalteter Form. Anders als das Musterprotokoll erlaubt sie alle Regelungen, die das GmbHG zulässt.
Schrems II (EuGH-Urteil)
Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2020. Erklärt den EU-US Privacy Shield für ungültig. Datenübermittlung in die USA wurde damit drastisch erschwert.
Stammkapital
Eingeforderter Mindestbetrag, den Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft bei Gründung in das Vermögen der Gesellschaft einbringen müssen. Bei der UG ab 1 Euro, bei der GmbH mindestens 25.000 Euro.
Steuerbescheid
Verwaltungsakt des Finanzamts, mit dem eine Steuerschuld festgesetzt wird. Enthält Rechtsbehelfs-Belehrung — Einspruch binnen einem Monat möglich.
Steuerberater
Beruflich qualifizierter Berater in steuerlichen Angelegenheiten. Für UGs in der Praxis meist unverzichtbar — zumindest für den Jahresabschluss.
Steuernummer
Nummer, unter der eine Person oder Gesellschaft beim Finanzamt geführt wird. Pflicht-Angabe auf jeder Rechnung.
Stimmrechte
Rechte der Gesellschafter, in der Gesellschafterversammlung zu stimmen. Standardmäßig: ein Euro Stammkapital = eine Stimme.
T
Thesaurierungspflicht (Rücklage-Pflicht)
Bei der UG die Pflicht, 25 % des Jahresüberschusses in eine gesetzliche Rücklage einzustellen — bis das gezeichnete Kapital 25.000 Euro erreicht hat.
U
US Cloud Act
US-Gesetz von 2018, das US-Behörden den Zugriff auf Daten erlaubt, die von US-Unternehmen gehalten werden — auch wenn die Daten in anderen Ländern gespeichert sind.
UG (haftungsbeschränkt)
Unternehmergesellschaft. Sonderform der GmbH, ab 1 Euro Stammkapital. Mit Thesaurierungspflicht. Seit 2008 als deutsche Antwort auf die Limited eingeführt.
Umsatzsteuer (USt)
Bundessteuer auf den Umsatz von Unternehmen. Standard-Satz 19 %, ermäßigt 7 % für bestimmte Waren und Dienstleistungen.
USt-IdNr. (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer)
EU-weit einheitliche Identifikationsnummer für Umsatzsteuer-Zwecke. Pflicht für innergemeinschaftliche EU-Geschäfte.
Untermietvertrag
Vertrag zwischen einem Hauptmieter und einem Untermieter. Im Gründungs-Kontext typisch: Privatperson vermietet Räume an die eigene UG.
Urheberrecht
Recht des Schöpfers eines persönlich-geistigen Werkes (Software, Texte, Musik, Bilder). Entsteht ohne Eintragung mit Schaffung des Werkes.
Ü
Überschuldung
Bilanzielle Lage, in der die Schulden das Vermögen einer Gesellschaft übersteigen. Bei Kapitalgesellschaften: Insolvenz-Antragsgrund.
V
Vertex Holding UG
Holdinggesellschaft mit Sitz in München. Trägerin dieses Wissensbereichs, eingetragen unter HRB 311871 München.
Vinkulierung
Klausel im Gesellschaftsvertrag, die die Übertragung von Geschäftsanteilen an die Zustimmung der Gesellschaft oder anderer Gesellschafter bindet.
vGA (Verdeckte Gewinnausschüttung)
Vermögensvorteil, den eine Gesellschaft einem Gesellschafter zuwendet, der einem fremden Dritten unter gleichen Umständen nicht gewährt würde. Steuerlich nachteilig.
Vorsteuer
Umsatzsteuer, die ein Unternehmen selbst gezahlt hat (auf Eingangs-Rechnungen) und vom eigenen Umsatzsteuer-Betrag abziehen kann.
Vorstand
Geschäftsführungsorgan einer Aktiengesellschaft. Wird vom Aufsichtsrat bestellt und führt die Geschäfte in eigener Verantwortung.
W
Werthaltigkeitsprüfung
Bei Sacheinlagen in eine GmbH erforderliche Bewertung des eingebrachten Gegenstandes durch einen Sachverständigen — typisch Wirtschaftsprüfer.
Wettbewerbsverbot
Vertragliche Klausel, die einer Person verbietet, in einer bestimmten Zeit nach Beendigung eines Verhältnisses für die Konkurrenz zu arbeiten oder eigene Konkurrenz aufzubauen.
Z
Zahlungsunfähigkeit
Lage, in der ein Unternehmen seine fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen kann. Bei Kapitalgesellschaften: Insolvenz-Antragsgrund.
Zweigniederlassung
Teilbetrieb eines Unternehmens an einem anderen Ort als dem Hauptsitz. Eintragungs-Pflichtig im Handelsregister, wenn länger und selbstständig genug.