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Begriffslexikon

Alle 92 Begriffe im Bereich Wissen alphabetisch sortiert.

Die folgenden Inhalte sind eine Zusammenstellung öffentlich verfügbarer Informationen, ergänzt um eigene Erfahrungen aus dem Aufbau und Betrieb der Vertex Holding UG. Sie ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für rechtsverbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Notar, Steuerberater oder Rechtsanwalt.

Die Empfehlungen für Werkzeuge und Dienste sind unverbindliche Hinweise. Es bestehen keine Werbe- oder Provisionsverhältnisse zu den genannten Anbietern.

Stand: Mai 2026. Gesetze, Verfahren und Anbieter ändern sich. Wir bemühen uns um Aktualität, übernehmen aber keine Gewähr. Transparenz-Erklärung lesen

Das Lexikon bündelt die Fachbegriffe im Bereich Wissen. Ein Klick auf Panel öffnet die Kurz-Erklärung im Kontext; die Detailseite ist direkt verlinkbar.

§

§ 8b KStG (Holding-Privileg)

Vorschrift im Körperschaftsteuer-Gesetz, die Dividenden zwischen Kapitalgesellschaften zu 95 % steuerfrei stellt — der "Holding-Privileg".

Detail

A

Ablehnungsbescheid

Ein Bescheid einer Behörde, mit dem ein Antrag abgelehnt wird. Im Gründungs-Kontext typisch beim Finanzamt oder bei Förder-Anträgen.

Detail

AG (Aktiengesellschaft)

Kapitalgesellschaft mit einem Mindest-Grundkapital von 50.000 Euro, in Aktien zerlegt. Geeignet für mittlere bis große Unternehmen, ermöglicht Börsengang.

Detail

Amtsgericht

Unterste Instanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Im Gründungs-Kontext zuständig für die Führung des Handelsregisters.

Detail

Anfangsbestand

In der Buchhaltung der Saldo eines Kontos zu Beginn eines Geschäftsjahres. Bei Neugründungen identisch mit der Eröffnungsbilanz.

Detail

Aufsichtsrat

Gremium einer Aktiengesellschaft, das den Vorstand überwacht und in bestimmten Fragen Zustimmung erteilt. Bei UGs und kleinen GmbHs nicht vorhanden, optional kann ein freiwilliger Beirat eingerichtet werden.

Detail

Ascensus Vertex UG

Operative Tochtergesellschaft der Vertex Holding UG. Softwareentwicklung, IT-/KI-Umsetzung und digitale Geschäftsprozesse mit Schwerpunkt Backend-Architektur.

Detail

B

Beirat

Freiwilliges Gremium einer Gesellschaft, das beratende Funktion hat. Anders als der Aufsichtsrat bei der AG keine Pflicht — sondern eine bewusste Entscheidung.

Detail

Bilanz

Stichtags-bezogene Aufstellung von Vermögen und Schulden eines Unternehmens. Pflicht für UG, GmbH, AG, GmbH & Co. KG.

Detail

Bundesanzeiger

Amtliches Publikationsorgan des Bundes. Bilanz-Veröffentlichungen, Insolvenz-Bekanntmachungen, Satzungs-Änderungen werden hier publiziert.

Detail

Berufsgenossenschaft

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Pflicht-Mitgliedschaft für Unternehmen mit Mitarbeitern (auch wenn nur der Geschäftsführer angestellt ist).

Detail

Buchhaltung

Systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. Bei UG, GmbH, AG zwingend doppelte Buchführung.

Detail

C

Clara

Produktbereich der Ascensus Vertex UG. KI-Kommunikationsagent für strukturierte Kundenkorrespondenz, mit Voice- und Text-Interaktion.

Detail

D

DATEV

Genossenschaftliche Software-Plattform für Steuerberater und Buchhaltungs-Daten in Deutschland. Schnittstellen-Standard für Datenaustausch mit Steuerberatern.

Detail

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)

EU-Verordnung von 2016/2018, die den Schutz personenbezogener Daten in der EU einheitlich regelt. Gilt für jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten verarbeitet.

Detail

Datenschutzbeauftragter (DSB)

Person, die in einem Unternehmen die Einhaltung des Datenschutzes überwacht. Pflicht in bestimmten Fällen, sonst freiwillig.

Detail

Datenschutzerklärung

Pflicht-Information auf jeder Webseite, die personenbezogene Daten verarbeitet. Erklärt, wer welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet und welche Rechte Betroffene haben.

Detail

DDG (Digitale-Dienste-Gesetz)

Bundesgesetz für digitale Dienste. § 5 DDG regelt die allgemeinen Informationspflichten, also die Impressums-Pflicht.

Detail

E

Ein-Euro-UG

Umgangssprachliche Bezeichnung für eine UG mit dem Mindest-Stammkapital von einem Euro. Rechtlich möglich, praktisch nicht empfehlenswert.

Detail

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

Vereinfachte Form der Gewinnermittlung. Zulässig für Freiberufler und Kleingewerbe — NICHT für Kapitalgesellschaften wie UG, GmbH oder AG.

Detail

Einspruch

Form des Rechtsbehelfs gegen einen Verwaltungsakt, insbesondere gegen Steuerbescheide. Frist meist ein Monat ab Bekanntgabe.

Detail

ELSTER (Elektronische Steuererklärung)

Online-Plattform der deutschen Finanzverwaltung für die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen.

Detail

Eröffnungsbilanz

Erste Bilanz einer neu gegründeten Gesellschaft. Erstellt zum Zeitpunkt der Gründung, bevor das erste Geschäftsjahr beginnt.

Detail

EU-Anbieter

Unternehmen mit Hauptsitz in der EU, das nicht der US-Jurisdiktion (insbesondere Cloud Act) unterliegt. Wichtig für DSGVO-konforme Datenverarbeitung.

Detail

F

Finanzamt

Lokale Behörde der Finanzverwaltung. Zuständig für die Steuern einer UG ist das Finanzamt am Sitz der Gesellschaft.

Detail

Firma

Der Name eines Kaufmanns, unter dem er seine Geschäfte betreibt. Bei einer UG: der eingetragene Gesellschaftsname inklusive Rechtsform-Zusatz.

Detail

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Formular, mit dem das Finanzamt nach einer Gründung wesentliche Daten zur Gesellschaft erhebt — Geschäftsmodell, Umsatz-Schätzung, Bankverbindung, Steueroptionen.

Detail

Freiberufler

Selbständige in den sogenannten Katalogberufen (Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Architekten, Journalisten, Künstler, IT-Berater unter bestimmten Voraussetzungen). Anders besteuert als Gewerbetreibende.

Detail

G

GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)

Einfachste Form der Personengesellschaft. Entsteht formlos durch Vertrag zwischen mindestens zwei Personen, kein Mindest-Kapital, keine Eintragungs-Pflicht.

Detail

Gesellschaftsvertrag

Vertrag zwischen den Gesellschaftern, der die Grundlagen der Gesellschaft regelt — Kapital, Stimmrechte, Verteilung, Geschäftsführung. Bei Kapitalgesellschaften notariell zu beurkunden.

Detail

Geschäftsanteil

Bei der GmbH/UG der Anteil eines Gesellschafters am Stammkapital. Verkörpert Stimmrecht und Gewinnbeteiligung.

Detail

Geschäftsbriefe

Alle schriftlichen Kommunikationsmittel eines Unternehmens nach außen. Müssen die gesetzlichen Pflichtangaben enthalten — egal ob Brief, E-Mail, Fax oder Webformular-Antwort.

Detail

Geschäftsführer (GF)

Vertretungsorgan einer GmbH oder UG. Führt die Geschäfte, vertritt die Gesellschaft nach außen, haftet bei Pflichtverletzungen persönlich.

Detail

Gewerbeanmeldung

Anmeldung des Gewerbes bei der Stadt oder Gemeinde am Sitz der UG. Pflicht binnen 4 Wochen nach Tätigkeitsbeginn.

Detail

Gewerbesteuer

Lokale Steuer auf den Gewerbeertrag eines Unternehmens. Hebesatz wird von der jeweiligen Gemeinde festgelegt — in München aktuell 490 %.

Detail

Geschäftsführer-Anstellungsvertrag

Schuldrechtlicher Vertrag zwischen Gesellschaft und Geschäftsführer. Regelt Gehalt, Urlaub, Kündigung, Haftung — separat von der gesellschaftsrechtlichen Bestellung.

Detail

GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

Klassische deutsche Kapitalgesellschaft mit Mindest-Stammkapital von 25.000 Euro. Häufigste Rechtsform für mittelständische Unternehmen.

Detail

GmbHG (GmbH-Gesetz)

Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Regelt Gründung, Verfassung und Auflösung von GmbHs und UGs.

Detail

GmbH & Co. KG

Kommanditgesellschaft mit einer GmbH als Komplementärin. Kombiniert Personengesellschafts-Eigenschaften mit Haftungs-Beschränkung über die GmbH.

Detail

GNotKG (Gerichts- und Notarkostengesetz)

Gesetz, das die Honorare für Notare und Gerichtsgebühren regelt. Honorare sind nicht verhandelbar — gleicher Geschäftswert bedeutet gleiche Kosten bei jedem Notar.

Detail

GoBD (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)

Verwaltungs-Anweisung des Bundesfinanzministeriums zur ordnungsgemäßen Führung von Büchern und Belegen, insbesondere bei elektronischen Systemen.

Detail

H

Handelsregister

Öffentliches Register beim Amtsgericht. Enthält Pflicht-Eintragungen aller Kaufleute und Kapitalgesellschaften.

Detail

Hauptversammlung

Versammlung der Aktionäre einer AG. Beschließt grundlegende Angelegenheiten — Satzungs-Änderungen, Vorstand, Aufsichtsrat, Bilanz-Feststellung.

Detail

HGB (Handelsgesetzbuch)

Zentrales Gesetzbuch des Handelsrechts. Regelt Pflichten von Kaufleuten, Personengesellschaften, Buchführung und kaufmännischen Geschäftsverkehr.

Detail

Holding

Gesellschaft, deren Hauptzweck das Halten und Verwalten von Anteilen an anderen Gesellschaften ist. Selbst meist ohne operatives Geschäft.

Detail

HRA (Handelsregister Abteilung A)

Teil des Handelsregisters für Einzelkaufleute und Personengesellschaften (OHG, KG, GmbH & Co. KG).

Detail

HRB (Handelsregister Abteilung B)

Teil des Handelsregisters für Kapitalgesellschaften (UG, GmbH, AG). Eintragungs-Nummer wird zur eindeutigen Kennung der Gesellschaft.

Detail

I

IHK (Industrie- und Handelskammer)

Pflicht-Mitgliedschaft für gewerbliche Unternehmen in Deutschland. Vertretung der gewerblichen Wirtschaft, Beratung, Aus- und Weiterbildung.

Detail

Impressum

Pflicht-Angaben auf jeder geschäftlichen Webseite nach § 5 DDG. Muss von jeder Seite aus erreichbar sein.

Detail

Insolvenzantrag

Antrag beim Insolvenzgericht auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung einer Kapitalgesellschaft binnen 3 Wochen Pflicht.

Detail

J

Jahresabschluss

Zum Geschäftsjahres-Ende erstellte Aufstellung von Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung und ggf. Anhang. Pflicht für alle Kapitalgesellschaften.

Detail

K

KG (Kommanditgesellschaft)

Personengesellschaft mit zwei Arten von Gesellschaftern: vollhaftendem Komplementär und beschränkt haftendem Kommanditisten.

Detail

Kleinst-Kapitalgesellschaft

Kapitalgesellschaft, die mindestens zwei der drei Schwellen unterschreitet: 350.000 Euro Bilanzsumme, 700.000 Euro Umsatz, 10 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt.

Detail

Kleinunternehmer-Regelung

Vereinfachung im Umsatzsteuer-Recht. Bei Umsätzen unter 22.000 Euro im Vorjahr und voraussichtlich unter 50.000 Euro im laufenden Jahr kann auf Umsatzsteuer-Ausweis verzichtet werden.

Detail

Körperschaftsteuer

Bundessteuer auf das Einkommen von Kapitalgesellschaften. Steuersatz einheitlich 15 % plus Solidaritätszuschlag.

Detail

Kommanditist

Beschränkt haftender Gesellschafter einer KG oder GmbH & Co. KG. Haftet nur mit seiner im Handelsregister eingetragenen Einlage.

Detail

Komplementär

Vollhaftender Gesellschafter einer KG oder GmbH & Co. KG. Bei der GmbH & Co. KG ist der Komplementär eine GmbH, dadurch faktisch haftungsbeschränkt.

Detail

L

Limited (Ltd.)

Englische Kapitalgesellschaft (Private Company Limited by Shares). Mindest-Kapital 1 Pfund. Seit Brexit für deutsche Unternehmer schwierig.

Detail

Lizenzvertrag

Vertrag, der die Übertragung von Nutzungsrechten an geschütztem geistigen Eigentum regelt — Marken, Patente, Software, Urheberrechte.

Detail

M

Markenrecht

Schutz von Kennzeichen (Wörter, Logos, Slogans), die zur Unterscheidung von Waren und Dienstleistungen dienen. Eintragung beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt).

Detail

Musterprotokoll

Standardisierte, vereinfachte Form des Gesellschaftsvertrags für GmbHs und UGs. Vom Gesetzgeber vorgegeben, günstiger in der Notar-Beurkundung.

Detail

N

NDA (Non-Disclosure Agreement)

Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen zwei oder mehr Parteien. Schützt den Austausch sensibler Informationen.

Detail

Notar

Vom Staat bestellte unabhängige Urkundsperson. Beurkundet Rechtsgeschäfte mit besonderem Beweis- und Sicherungs-Charakter.

Detail

O

OHG (Offene Handelsgesellschaft)

Personengesellschaft, in der mindestens zwei Gesellschafter ein Handelsgewerbe gemeinsam unter gemeinsamer Firma betreiben. Persönliche, gesamtschuldnerische Haftung.

Detail

Ordnungsgeld

Geldstrafe wegen Nicht-Erfüllung gesetzlicher Pflichten — z.B. wenn die Bilanz nicht rechtzeitig im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Detail

P

Persönliche Haftung

Haftung mit dem Privatvermögen — nicht nur mit dem Gesellschaftsvermögen. Trifft bei Personengesellschaften die Gesellschafter, bei Kapitalgesellschaften die Geschäftsführer in bestimmten Fällen.

Detail

R

Rahmen-Lizenzvertrag

Übergeordneter Vertrag zwischen IP-Halter (Privatperson oder Holding) und nutzendem Unternehmen, der die Konditionen für künftige Einzel-Lizenzen regelt.

Detail

S

Sacheinlage

Einbringung von Vermögensgegenständen (Maschinen, Fahrzeuge, Software, Patente) als Stammkapital statt Bargeld. Bei der UG NICHT zulässig — nur bei der GmbH.

Detail

Satzung (Gesellschaftsvertrag)

Bei der UG/GmbH der Gesellschaftsvertrag in individuell gestalteter Form. Anders als das Musterprotokoll erlaubt sie alle Regelungen, die das GmbHG zulässt.

Detail

Schrems II (EuGH-Urteil)

Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2020. Erklärt den EU-US Privacy Shield für ungültig. Datenübermittlung in die USA wurde damit drastisch erschwert.

Detail

Stammkapital

Eingeforderter Mindestbetrag, den Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft bei Gründung in das Vermögen der Gesellschaft einbringen müssen. Bei der UG ab 1 Euro, bei der GmbH mindestens 25.000 Euro.

Detail

Steuerbescheid

Verwaltungsakt des Finanzamts, mit dem eine Steuerschuld festgesetzt wird. Enthält Rechtsbehelfs-Belehrung — Einspruch binnen einem Monat möglich.

Detail

Steuerberater

Beruflich qualifizierter Berater in steuerlichen Angelegenheiten. Für UGs in der Praxis meist unverzichtbar — zumindest für den Jahresabschluss.

Detail

Steuernummer

Nummer, unter der eine Person oder Gesellschaft beim Finanzamt geführt wird. Pflicht-Angabe auf jeder Rechnung.

Detail

Stimmrechte

Rechte der Gesellschafter, in der Gesellschafterversammlung zu stimmen. Standardmäßig: ein Euro Stammkapital = eine Stimme.

Detail

T

Thesaurierungspflicht (Rücklage-Pflicht)

Bei der UG die Pflicht, 25 % des Jahresüberschusses in eine gesetzliche Rücklage einzustellen — bis das gezeichnete Kapital 25.000 Euro erreicht hat.

Detail

U

US Cloud Act

US-Gesetz von 2018, das US-Behörden den Zugriff auf Daten erlaubt, die von US-Unternehmen gehalten werden — auch wenn die Daten in anderen Ländern gespeichert sind.

Detail

UG (haftungsbeschränkt)

Unternehmergesellschaft. Sonderform der GmbH, ab 1 Euro Stammkapital. Mit Thesaurierungspflicht. Seit 2008 als deutsche Antwort auf die Limited eingeführt.

Detail

Umsatzsteuer (USt)

Bundessteuer auf den Umsatz von Unternehmen. Standard-Satz 19 %, ermäßigt 7 % für bestimmte Waren und Dienstleistungen.

Detail

USt-IdNr. (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer)

EU-weit einheitliche Identifikationsnummer für Umsatzsteuer-Zwecke. Pflicht für innergemeinschaftliche EU-Geschäfte.

Detail

Untermietvertrag

Vertrag zwischen einem Hauptmieter und einem Untermieter. Im Gründungs-Kontext typisch: Privatperson vermietet Räume an die eigene UG.

Detail

Urheberrecht

Recht des Schöpfers eines persönlich-geistigen Werkes (Software, Texte, Musik, Bilder). Entsteht ohne Eintragung mit Schaffung des Werkes.

Detail

Ü

Überschuldung

Bilanzielle Lage, in der die Schulden das Vermögen einer Gesellschaft übersteigen. Bei Kapitalgesellschaften: Insolvenz-Antragsgrund.

Detail

V

Vertex Holding UG

Holdinggesellschaft mit Sitz in München. Trägerin dieses Wissensbereichs, eingetragen unter HRB 311871 München.

Detail

Vinkulierung

Klausel im Gesellschaftsvertrag, die die Übertragung von Geschäftsanteilen an die Zustimmung der Gesellschaft oder anderer Gesellschafter bindet.

Detail

vGA (Verdeckte Gewinnausschüttung)

Vermögensvorteil, den eine Gesellschaft einem Gesellschafter zuwendet, der einem fremden Dritten unter gleichen Umständen nicht gewährt würde. Steuerlich nachteilig.

Detail

Vorsteuer

Umsatzsteuer, die ein Unternehmen selbst gezahlt hat (auf Eingangs-Rechnungen) und vom eigenen Umsatzsteuer-Betrag abziehen kann.

Detail

Vorstand

Geschäftsführungsorgan einer Aktiengesellschaft. Wird vom Aufsichtsrat bestellt und führt die Geschäfte in eigener Verantwortung.

Detail

W

Werthaltigkeitsprüfung

Bei Sacheinlagen in eine GmbH erforderliche Bewertung des eingebrachten Gegenstandes durch einen Sachverständigen — typisch Wirtschaftsprüfer.

Detail

Wettbewerbsverbot

Vertragliche Klausel, die einer Person verbietet, in einer bestimmten Zeit nach Beendigung eines Verhältnisses für die Konkurrenz zu arbeiten oder eigene Konkurrenz aufzubauen.

Detail

Z

Zahlungsunfähigkeit

Lage, in der ein Unternehmen seine fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen kann. Bei Kapitalgesellschaften: Insolvenz-Antragsgrund.

Detail

Zweigniederlassung

Teilbetrieb eines Unternehmens an einem anderen Ort als dem Hauptsitz. Eintragungs-Pflichtig im Handelsregister, wenn länger und selbstständig genug.

Detail
Stand: Mai 2026